Den Schulweg sicherer machen

Der (neue) Schulweg ist für Kinder eine Herausforderung

Am 12.08.2015 geht es für die SchülerInnen in NRW wieder los: SCHULE!
Kinder kommen in die Schule oder aber wechseln von der Grundschule auf die weiterführende Schule.
Oft ist das mit großen Veränderungen für die Kleinen verbunden, denn entweder gibt beschreiten Sie nun erstmals überhaupt einen Schulweg, oder aber der alte und bekannte Schulweg ist nach vier Jahren ein neuer.

Der Schulweg ist oft etwas Neues.

So wie hier ist es wohl nicht mehr so oft zu sehen: ein friedlicher und unkomplizierter Dorf-Schulweg.

Was aber hat sich verändert, worauf sollte man auch als Erwachsener achten?
Im letzten Jahr haben wir bereits auf die Definition eines „direkten Schulwegs“ hingewiesen.

Der Spitzenverband der Deutschen Unfallversicherung (DGUV) hat nun einige Zahlen des Jahres 2013 veröffentlicht:

  • In der Schüler-Unfallversicherung ist jeder Unfall meldepflichtig, der ärztliche Behandlung nach sich zieht. 2013 waren 1.212.563 meldepflichtige Schulunfälle zu verzeichnen und damit ein Rückgang um 1,4 % von 71,69 auf 70,68 je 1.000 Schüler.
  • Die neuen Schulunfallrenten haben um 9,8 % auf 542 abgenommen. Da die Anzahl der Versicherten in der Schülerunfallversicherung nahezu konstant geblieben ist, hat sich das Risiko eines schweren Schulunfalls je 1.000 Schüler von 0,035 auf 0,032 ebenfalls um 9,8 % verringert.
  • Die Zahl der meldepflichtigen Schulwegunfälle ist mit 112.225 um 1,2 % höher als im Vorjahr, das Unfallrisiko stieg ebenso um
    1,2 % auf 6,54 je 1.000 Schüler. Die neuen Renten sind bei den Schulwegunfällen um 27,0 % auf 230 Fälle gefallen.

Allgemeine Informationen zum Schülerunfallgeschehen 2013 können Sie hier als PDF downloaden.

Hier ein Audiostream mit relevanten Informationen des DGUV.

 

Die NV-Unfallversichung für Kinder ist preisgekrönt.

Wenn Sie Fragen haben, dann können Sie diese gerne hier als Kommentar stellen – oder aber per E-Mail.

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3 Antworten

  1. Poller-Mann sagt:

    Da fragt man sich doch aber auch, was für die Schulwegsicherung getan wird? Ein paar Poller und Hindernisse zur Verkehrsberuhigung wären ja immerhin schon einmal ein Anfang und nicht die schwerwiegendste Investition.

    • Volker Eckhoff Volker Eckhoff sagt:

      Hallo Poller-Mann! Da haben Sie natürlich Recht. Wir als Versicherung können natürlich nur neu aufkommende Unfallgefahren hinweisen. Gerade bei Kindern ist es sicherlich von Vorteil eine Absicherung zu haben.

  2. Die Schulwegsicherung ist auf jeden Fall etwas, das man heute nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Viele Schulwege sind an viel befahrenen Strassen und da sollte man schon für mehr Sicherheit der Kinder sorgen.

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