Grundsteinlegung der neuen NV-Zentrale

Planung und Ausführung liegen bei Grundsteinlegung voll im Zeitplan

Die neue Firmenzentrale der NV-Versicherungen wächst planmäßig. Nach dem Spatenstich mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lief im April folgte am Freitagabend die Grundsteinlegung mit rund 150 Gästen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Frank Lühring betonte, dass das Gebäude nahe des Ortskerns am Cliener Kreisel „am rechten Fleck steht“, durch zahlreiche bis zu 20 Meterlange Rammpfähle „wohlgegründet ist“ und aufgrund einer intensiven Planung und einer Vielzahl beauftragter regionaler Handwerksfirmen  der Ausführung und dem Einzug Ende des kommenden Jahres nichts mehr im Wege stehe.

Der NV-Vorstandsvorsitzende Arend Arends sprach von der mit rund 9 Millionen Euro größten Einzelinvestition in der 196-jährigen Firmengeschichte des bundesweit tätigen Sachversicherers: „Mit der Grundsteinlegung ist nun ein weiterer Meilenstein bei diesem Projekt vollständig im Zeit- und Finanzplan erreicht worden.“ Alle Beteiligten von der Gemeinde über Architekten und Fachplaner bis hin zu den Handwerkern hätten an „einem Strang und in die gleiche Richtung“ gezogen und einen bislang reibungslosen Verlauf ermöglicht.
„Auch deshalb vertrauen wir bewusst in hohem Maß auf die Kompetenz von Baufirmen aus unserem traditionellen Geschäftsgebiet“, sagte Arends.

Der Wittmunder Landrat Matthias Köring, der Samtgemeindebürgermeister Jürgen Buß und der Gemeindebürgermeister Jürgen Peters zeigten sich froh über die dynamische Entwicklung und die gleichzeitige regionale Verbundenheit des mittelständischen Unternehmens, das im Nordseeheilbad ein verlässlicher Wachstums- und Beschäftigungsgarant sei. Darüber wirke die NV durch ihren bundesweiten Auftritt auch als Botschafter der Region, der helfe, die Anziehungskraft Neuharlingersiels als Erholungs- und Ferienort zu stärken. Das starke Wachstum des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit in den vergangenen 15 Jahren habe den Neubau notwendig gemacht, erklärten Aufsichtsrat und Vorstand. Am bestehenden Standort nahe des Hafens stoße die NV mit rund 60 Mitarbeitern an die „Grenzen des Mach- und Zumutbaren“. Erfreulich sei, dass eines der beiden dort genutzten Gebäude bereits verkauft sei und für das zweite intensive Gespräche liefen, betonte Arends.

Mit Blick auf eine anhaltend dynamische Entwicklung sei die neue Firmenzentrale mit Erweiterungspotenzial für bis zu 100 Arbeitsplätze entworfen worden. Darüber hinaus sei eine zusätzliche bauliche Erweiterung problemlos möglich.
„Das ist ein Projekt, das wir bewusst für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens weit über unser persönliches berufliches Wirken hinaus geplant haben“, sagte der NV-Vorstandsvorsitzende Arends und betonte gleichzeitig, dass der Neubau vor allem für die Arbeitsbedingungen einen „Quantensprung“ bedeute. Dies sei wichtig, um im „Wettbewerb um die besten Köpfe“ gut aufgestellt zu sein. „Die Mitarbeiter sind schließlich unser wichtigstes Kapital und das Fundament unseres Erfolgs“, so Arends.

Christoph Bagge vom Oldenburger Architekturbüro kbg erläuterte das bauliche Konzept. Die hellen Klinker des modernen dreigeschossigen Gebäudes passten sich harmonisch in die vom Deich und sattem Grün geprägte Umgebung auf dem 18.000 Quadratmeter großen Grundstück am östlichen Ortseingang ein. Große Glasflächen sorgten für ein offenes und lichtdurchflutetes Innenleben. Eine Kantine mit Kaffeehauscharakter biete mit dem Blick über den Deich Entspannung pur und gleichzeitig produktive und innovative Weitsicht. Mit hellen und offen gestalteten Büro- und Besprechungsräumen werde eine produktive Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Auf Großraumbüros sei bewusst verzichtet worden, um den Stressfaktor durch Lärm und Enge konsequent zu vermeiden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei durch Möglichkeiten zur Kinderbetreuung aufgegriffen worden.

Der Neubau sei somit nicht nur ein klares Bekenntnis zur Region und zum Standort Neuharlingersiel, sondern auch zu den Tugenden der NV-Versicherungen, bei denen stets der Mensch und nicht die Gewinnmaximierung im Mittelpunkt stehe, betonte Arends: „Eine werteorientierte Unternehmensausrichtung ist der Grundstein für einen nachhaltigen Erfolg.“ Tugenden wie Verlässlichkeit, Bodenständigkeit, Ehrlichkeit und Herzlichkeit seien das Fundament für wirtschaftlich gesunde Entwicklung. Dies habe sich in den vergangenen Jahrzehnten eindrucksvoll gezeigt. Insbesondere seit der Jahrtausendwende hätten die NV als bundesweiter Sachversicherer ihre Beitragssumme auf knapp 30 Millionen Euro vervielfacht. Das gelte auch für die Zahl der Versicherten und Mitglieder, die auf mehr als 220.000 gestiegen sei. Das Wachstum des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit sei zudem auf einem gesunden, weil ertragsstarkem Fundament erfolgt. So betrage das Kapitalpolster mehr als 31 Millionen Euro.

Deshalb werde sich die NV auch künftig keine „Marktanteile erkaufen“, sondern auf der Basis eines „ertragreichen Wachstums“ agieren.

Die Grundsteinlegung der neuen Firmenzentrale der NV-Versicherungen VVag.

(v.l.n.r.) NV-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Frank Lühring, die Vorstände Holger Keck und Arend Arends (Vorsitzender) sowie der Bauunternehmer Helmut Hockmann aus Westoverledingen bei der Grundsteinlegung.

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